Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, durch Diskussionen, Stellungnahmen und Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Entwicklungen Zeichen und Maßstäbe für das kulturelle Leben zu setzen. Die DADK wurde 1956 als Zusammenschluss aus Akteuren aller Sparten der Darstellenden Künste wie Theater, Oper, Tanz, Film, Fernsehen und Rundfunk gegründet.
Mitglieder sind neben Schauspielerinnen und Schauspielern, Künstlerinnen und Künstler aller Gewerke (Regie, Dramaturgie, Drehbuch und Text, Redaktion etc.), Entscheidungsträger:innen aller Sparten und großen Häuser. Nach langen Jahren in Frankfurt hat die DADK derzeit ihren Sitz im südhessischen Bensheim, die Geschäftsstelle befindet sich in Darmstadt. Die Projekte und Veranstaltungen finden bundesweit an verschiedenen Orten statt und wirken weit über die Region hinaus.
Oberes Foyer, Kurhaus Baden-Baden
Veranstaltungsort der TeleVisionale
Theater Baden-Baden
Veranstaltungsort der TeleVisionale
Runder Saal, Kurhaus Baden-Baden
Veranstaltungsort der TeleVisionale
Unteres Foyer, Kurhaus Baden-Baden
Veranstaltungsort der TeleVisionale
Eingangsportal, Kurhaus Baden-Baden
Veranstaltungsort der TeleVisionale
Bénazetsaal, Kurhaus Baden-Baden
Veranstaltungsort der TeleVisionale
Das Fernsehfilmfestival Baden-Baden wurde 1989 als „Baden-Badener Tage des Fernsehspiels“ gegründet und hat sich über die Jahre zum führenden Branchentreff für Qualitätsfernsehen entwickelt. Die öffentlich geführten Jurydiskussionen und der Austausch der Expert:innen untereinander waren dabei das zentrale Merkmal des Festivals. An fünf Tagen wurde Ende November im Baden-Badener Kurhaus intensiv über Qualitätsmaßstäbe und -kriterien des Fernsehfilms debattiert. Teil des Wettbewerbs zu sein, war bereits eine wichtige Anerkennung. Die Auszeichnung mit dem Fernsehfilmpreis der DADK galt als weitere Ermutigung, ungewöhnliche und innovative Stoffe, unabhängig von jedem Quotendruck zu entwickeln.
Parallel zum Festival in Baden-Baden wurden die zwölf Wettbewerbsfilme auf 3sat (seit 1996 Partner des Festivals) ausgestrahlt und die Zuschauer:innen hatten die Möglichkeit, per Abstimmungsverfahren ihr Votum für den Publikumspreis abzugeben. Die Verleihung des Nachwuchspreises „MFG-Star“ durch die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg fand am letzten Festivaltag statt und zeichnete herausragende Kino-Koproduktionen von Nachwuchsregisseur:innen aus. Mit dem mit 10.000,- EUR dotierten Rolf-Hans-Müller-Preis wurde biennal ein junges Filmmusik-Talent im Rahmen der Preisverleihung gewürdigt.
Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren mit einem enormen Tempo zu grundstürzenden Veränderungen für die gesamte Fernsehbranche geführt. Insbesondere junge Zuschauer:innen sind ins Netz abgewandert, wo internationale Konzerne mit fiktionalem Erzählen im Serienformat neue Qualitätsstandards gesetzt haben. Diesem Trend folgend, haben die deutschen Sender ihr Onlineangebot erheblich erweitert, Stellen geschaffen und in neue Formate investiert. Auch wenn nach wie vor herausragende Einzelstücke von Sendern produziert werden, muss ein Festival, das sich ganz der Qualitätsdebatte verschrieben hat, diesen Entwicklungen Rechnung tragen und sich für „German Originals“ aller Art öffnen.
Die Qualitätsdebatte, der Markenkern des Festivals, mit seinen öffentlich geführten Jurydiskussionen über zwölf Wettbewerbsfilme bleibt zentraler Bestandteil des Festivals.
Die Preise (Hans-Abich-Preis/Ehrenpreis, Jury-Sonderpreise, Preis der Studierendenjury; MFG-Star; 3sat-Zuschauerpreis; Rolf-Hans-Müller-Preis) werden auch in den kommenden Jahren vergeben.
Die Kooperationen mit 3sat (Sendung der Wettbewerbsfilme im Festivalzeitraum im Tagesprogramm) und dem SWR als wichtigem Partner vor Ort werden ebenso fortgeführt.
Baden-Baden als Standort – seit 2021 auch UNESCO-Weltkulturerbe – und das Kurhaus als Veranstaltungsort verleihen dem Festival seinen unverwechselbaren Charakter.
Baden-Badener Tage des Fernsehspiels
Jury im Jahr 1993
Urs Spörri, (künstlerischer Leiter) und Daniela Ginten (Geschäftsführung) wurden beauftragt, das Festival, basierend auf seinem Markenkern, den heutigen Erfordernissen entsprechend zu modernisieren. Um diese inhaltliche Neuausrichtung auch sichtbar werden zu lassen, wurde das Festival umbenannt in:
Eine alle Anbieter einbeziehende Bestandsaufnahme und Auszeichnung des fiktionalen Qualitätsfernsehens im Einzelstück sowie im Serienformat
Eine Erweiterung des Festivals für Onlineformate und Streaminganbieter
Eine noch bessere Vernetzung der Akteur:innen
Die Öffnung des Festivals für Publikum über den reinen Branchentreff hinaus.
Filme von links nach rechts: Wellness für Paare (WDR), Heute ist nicht alle Tage (SWR), Toubab (Camino Film), Schwabenkinder (BR), Neue Vahr Süd (ARD), Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel (SWR)
Wichtigster Branchentreff für Fernsehschaffende (öffentlich-rechtlich, privat und Pay TV) sowie Streamingdienste
Vergabe des bundesweit ersten deutschen Serienpreises
Ein „Best of“ des vergangenen Jahres mit zwölf German Originals und ihren Filmteams
Präsentation der Wettbewerbsfilme auf 3sat mit Auslobung des 3sat Zuschauerpreises
Ein „Best of“ des vergangenen Jahres mit sechs Serien und ihren Filmteams
Öffentliche Diskussionen jährlich wechselnder, prominent besetzter Jurys
Eine lange Seriennacht im prächtigen Theatersaal als Kult-Act für Publikum
Einrichtung von Lounges für niederschwellige Kontaktmöglichkeiten von filmbegeistertem Publikum, Kreativen und Entscheidern
Ein Forum für den Filmnachwuchs (Verleihung des MFG- Star)
Festliche, öffentliche Preisverleihung mit anschließender Party als Event-Highlight
Während des gesamten Festivalzeitraums wird den Fachbesucher:innen in drei Räumen des Kurhauses die Möglichkeit zum informellen Austausch und Netzwerken geboten. Zwei Säle des Kurhauses werden als „Lounges“ eingerichtet, die zu spontanen Gesprächen und zum Verbleib im Kurhaus einladen. Abendliche Empfänge von wechselnden Gastgebern im Wintergarten ergänzen das Programm für die Branche.
Zudem kommt es im Theater im Kulissenhaus (TiK) zwei Mal täglich zu kompakten wie intensiven Gesprächsformaten vor Publikum, der „Black Box Baden-Baden“. In dem zweimal etwa 30minütigen Talkformat wird die Kulturbloggerin Lena Kettner Gespräche mit Filmschaffenden über Qualitätskriterien im deutschen Fernsehen bzw. der deutschen Serie führen. Eine abschließende Podiumsdiskussion am Samstagnachmittag wird die Ergebnisse der Black Box-Gespräche zusammenführen.
Die Preisverleihung am letzten Tag des Festivals wird aktiv für das Publikum geöffnet. Neben den Haupt- und Serienpreisen wird der Rolf-Hans-Müller-Preis für Filmmusik vergeben. Die Nominierten werden um Show-Acts bei der Preisverleihung gebeten. Die Gestaltung des Programms wird modernisiert und mit einer Abschlussparty mit attraktiven Live-Musik-Acts von Filmschauspieler:innen ergänzt. Die Nutzung des angrenzenden Wintergartens als Barbereich lädt zum lockeren Gespräch ein.
Die Preisverleihung versammelt alle Zielgruppen der einzelnen Veranstaltungsformate.
Bénazetsaal (Kurhaus Baden-Baden)
Foto: Stephanie Schweigert
Die Jury 2018
Foto: Barbara Dietl
Mia Maariel Meyer beim Filmgespräch
Foto: Martin Ohnesorge
Im Wettbewerb um die fiktionalen Einzelstücke werden alle relevanten Anbieter (öffentlich-rechtliche Sender, Privatsender, Pay TV-Sender, Streamingdienste) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um Einreichungen gebeten. Die Erstausstrahlung muss zwischen November des Vorjahres und November des aktuellen Jahres liegen. Eine von der Festivalleitung und den Mitgliedern der DADK kuratierte Auswahl von zwölf Filmen wird im Festivalzeitraum gezeigt. Die Begrenzung der Filmlänge von 90 Minuten wird aufgehoben und auf abendfüllende Formate (>70 Minuten) ohne Längenvorgabe ausgeweitet. Jeweils im Anschluss wird die Jury mit den anwesenden Filmteams und dem Branchenpublikum öffentlich diskutieren.
Planziel | 1.000 |
Zielgruppe | vorwiegend TV-Branche; filmbegeistertes Publikum |
Berufe | Kreative, Filmschaffende, Entscheider |
Bildungsstand | sehr hoch |
Einkommen | hohe bis sehr hohe Einkommen |
Altersstruktur | 35 – 65 Jahre |
Geschlecht | ausgewogen, Männer und Frauen |
Wohnort | bundesweit, überwiegend in Großstädten |
Lebensstil | gehoben, modern, achten auf hochwertige und nachhaltige Produkte; weltoffen und technikaffin, der Umgang ist locker und offen; die Zielgruppe zeichnet sich durch Spontaneität und Individualität aus, nutzt kulturelle Angebote und ist am aktuellen Tagesgeschehen interessiert |
Der Wettbewerb um die fiktionalen Einzelstücke wird ergänzt durch den „Deutschen Serienpreis“, der ab 2022 bundesweit erstmalig von der DADK vergeben wird. Im Wettbewerb werden die sechs besten German Original Serien des Jahres gezeigt. An die in Baden-Baden präsentierte Pilotfolge jeder Serie schließt sich eine öffentliche Jurydiskussion an. Neben dem Hauptpreis vergibt die Jury nach eigenem Ermessen weitere Preise für herausragende Leistungen der im Wettbewerb stehenden Serien (z.B. bestes Schauspiel).
Dieses Format adressiert nicht nur die Fachbesucher:innen, sondern auch das junge, serienaffine Publikum, das bei der langen Seriennacht mit Cocktails und Mitternachtsimbiss zum Bingewatching im barocken Theatersaal eingeladen wird. In diesem Kult-Act wird ein großes Serien-Event als Preview gezeigt.
Planziel | 1.000 |
Zielgruppe | Serien-Branche und serienbegeistertes Publikum gleichermaßen |
Berufe | Studierende, Kreative, Filmschaffende, Entscheider |
Bildungsstand | hoch bis sehr hoch |
Einkommen | mittlere bis hohe Einkommen |
Altersstruktur | 30 – 60 Jahre |
Geschlecht | ausgewogen, Männer und Frauen |
Wohnort | Baden-Baden und bundesweit, überwiegend in Großstädten |
Lebensstil | breites und vielseitiges Informations- und Unterhaltungsinteresse sowohl für komplexe als auch spannende und ablenkende Inhalte; modern, technikaffin mit vor allem mobiler Mediennutzung; der Umgang ist locker und offen |
Planziel | 500 |
Zielgruppe | serienbegeistertes Publikum (Nerds); Neugierige, Trendsetter und Fans von Prominenten |
Berufe | Auszubildende, Studierende, Kreative |
Bildungsstand | mittel bis hoch |
Einkommen | mittlere bis hohe Einkommen |
Altersstruktur | 20 – 40 Jahre |
Geschlecht | ausgewogen, Männer und Frauen |
Wohnort | Baden-Baden; Region Baden-Württemberg; bundesweit, überwiegend in Großstädten |
Lebensstil | Spaß- und konsumorientiert, mit hedonistischer Grundhaltung, technikaffin, selbstbewusst und idealistisch |
Die Verleihung des „MFG-Star“ wendet sich an den filmschaffenden Nachwuchs und ein interessiertes Publikum. Die Verlegung der Vorführungen der nominierten Filme in die Abendstunden erleichtert erheblich den Zugang und macht die Vorführungen attraktiver. Ziel ist es, über die Branche hinaus mehr Aufmerksamkeit für den deutschen Debütfilm zu generieren. Die Filmteams werden zu Gesprächen mit dem Publikum eingeladen, das Baden-Badener „Schulprojekt Filmkritik“ wird die Abende unter Anleitung von Expert:innen „kritisch“ begleiten. Vor den Vorführungen der MFG-Star-Nominierungen, finden Filmgespräche mit den anwesenden Macher:innen statt.
Planziel | 1.000 |
Zielgruppe | Baden-Badener Schüler:innen; junge TV-Branche und filmbegeistertes Publikum gleichermaßen |
Berufe | Studierende, Nachwuchs-Filmschaffende, Kreative, filmbegeistertes Publikum |
Bildungsstand | mittel bis hoch |
Einkommen | untere bis mittlere Einkommen |
Altersstruktur | 25 – 35 Jahre |
Geschlecht | ausgewogen, Männer und Frauen |
Wohnort | Baden-Baden; Region Baden-Württemberg; bundesweit, überwiegend in Großstädten |
Lebensstil | interessiert an aktuellen, gesellschaftspolitischen Themen (Diversität, sexueller Orientierung u.A.) und Kultur, ökologisch-nachhaltig, technikaffin, hedonistische Grundhaltung |
Bisher kamen bereits zahlreiche Prominente der Fernseh- und Filmbranche zum Festival: Matthias Brandt, Senta Berger, Dominik Graf, Matthias Schweighöfer, Maria Simon, Ronald Zehrfeld, Nadja Uhl, Lavinia Wilson, Nina Kunzendorf, Heinrich Breloer, Edgar Reitz, Julia von Heinz, Joachim Król, Alexandra Kamp, Sönke Wortmann, Natalia Wörner, Maria Schrader, Ulrike Folkerts, Nico Hofmann, Albert Ostermaier, Bettina Böttinger, Christian Schwochow, Ullrich Matthes, Thea Dorn, Christiane Paul, Michael Verhoeven ... |
Diverse Entscheider:innen der Branche waren ebenso vor Ort: Programmdirektion, Programmkoordination, Hauptabteilungsleitung Film und Fiktion der Sender; Produzent:innen und Filmemacher:innen |
(Regionale) Öffentlichkeit und ein interessiertes Publikum kamen bisher zum Festival: Meist TV-Filminteressierte, die eine persönliche Bindung ans Festival hatten; eher ein älteres, treues Publikum; über das Schulprojekt auch Schulklassen aus Baden-Baden.
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Presse (Fachpresse Film & TV; bundesweite Kulturressorts sowie lokale Medien) sowie Onlinemedien und Social Media: Badisches Tagblatt; Blickpunkt:Film; Medienkorrespondenz; epd medien (Programmheft-beilegung); Website; Facebook; Instagram; Youtube;
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Personen von links nach rechts, die bereits zum Fernsehfilmfestival Baden-Baden kamen: Matthias Brandt, Maria Schrader (Foto: Christine Fenzl), Ina Weisse (Foto: Stefan Klüter)
Marketing / Werbung in: Fachmagazinen; Online-Magazinen; städtischem, regionalem Umfeld über Flyer, Banner und Plakate |
PR / Pressearbeit / Bundesweite Berichterstattung in: Fachmagazinen; Fachmagazinen; Kulturmagazinen; Kulturressorts der großen deutschen Tages- und Wochenzeitungen; TV-Zeitschriften, regionale Tages- und Wochenzeitungen; regionale Stadtmagazine; Nachrichtenagenturen; Hörfunk; TV |
(Angestrebte) Medienkooperationen mit: 3sat, FAZ, epd medien, Streamingdiensten |
Facebook, Youtube, Instagram etc. |
Im Rahmen des Film- und Serienfestivals bieten sich für Unternehmen vielseitige Möglichkeiten, sich zu engagieren und zu präsentieren und über eine hohe mediale Reichweite ihr kulturelles Engagement zu kommunizieren. Als Gegenleistung bieten wir Sponsoringleistungen in einem Baukastensystem mit unterschiedlichen Wertstufen an. Die Sponsoringmöglichkeiten können nach individuellen Wünschen mit unterschiedlichen Preiskategorien zusammengestellt werden. Die vor-Ort-Sponsoringmaßnahmen werden zudem begleitet von Maßnahmen der Social-Media und Online-Kommunikation. Die Angebote sind in der jeweiligen Wertekategorie enthalten.
1/2 Seite- Anzeige (4c) im Festivalmagazin (Auflage ca. 4.000 Stück) und Firmenlogo auf Festivalplakaten (Auflage: ca. 1.000 Stück; regionale Verteilung) |
Zusätzlich sind im Gegenwert bei der Online-/Social-Media-Kommunikation des Festivals enthalten:
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Für Angebote zu den Sponsoringmaßnahmen vor Ort oder weitere Fotos des Baden-Badener Kurhauses und Theaters bitte den Mauszeiger über die Icons auf dem Plan bewegen.
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Künstlerischer Leiter:
Urs Spörri
spoerri@kultur-event.com
0174 – 373 56 05
Geschäftsführerin:
Daniela Ginten
ginten@darstellendekuenste.de
06151 – 969 90 46
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